Reiseführer

Dr. LGSSIAR Abdelhakim

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Das ourikatal

Das Ourikatal, ein Ueberblick ueber das Leben der Berber

Wunderschoenes Tal 70 km weit aus Marrakesch, die Fahrt betraegt ca 1 Stunde hin und 1 Stunde zurueck. Bei dieser Tagestour werden Sie das beliebteste Tal der Marokkaner im hohen Atlass entdecken, dabei sieht man den wochentlichen Berbermaerkt, die authentischen Berberdoerfer, durch dem Staat unterstuetzte Frauenkooperativen fuer die Herstellung vom Arganoel (mehr dazu, schauen Sie bitte unter den Fenster: BLOG), die  Anima Gaerten von den oesterreischichen Kuenstler Andre Heller, das Mittagsessen dort ist sehr speziel, die Resatauranten haben ihre Tische im Flussbett, dort kann man essen, Fuesse im Wasser, die Restauranten bieten marokkanische Spezialitaeten wie Tagine an, diese Tour kann man auf einen halben Tag komprimieren, sie ist ausserdem kinder freundlich, optional wenn man Lust und Laune hat, kann man zu den Wasserfaellen wandern dazu braucht man einen Bergfuehrer (kostet Extra). Die Tour ist nicht anstrengend, kann jeder machen, meistens wandern wir zu einem berberdorf am Rande der Strasse, um zu schauen, wie die Berber leben (Schauen Sie bitte unter dem Fenster: BLOG, das Berberland-Marokko).

Ein Aufenthalt in Marrakech ohne ein Besuch des Ourikatals waere einfach schade, Fuer diese Tour benoetigt man Tonschuhe und normale Kleidung, das Ourikatal ist 2 bis 3 Grad weniger als Marrakesch.

Preise

Anzahl

2

3

4

5

Mehr als 5

Preise in € pro Person

75

60

50

45

40

 

Hinweise:

  • In den Preis sind Essen, Eintritte (wenn man die Gaerten von Andre Heller sehen moechte), Bergfuehrer (wenn man zu den Wasserfaellen moechte), Trinkgeld oder Getraenke nicht inklusive.
  • In den Berberdoerfer trifft man sich mit vielen Kinder, es waere nett wenn man Bonbons oder Kugelschreiber mitbringt.
  • Tonschuhe mitbringen.
  • Die Bezahlung ist immer in Euro, Bar vor Ort bitte.






    Das Berberland Marokko, das Land der freien Männer und Frauen

    Der Name „Berber“ kommt vom griechischen Wort „Barbaros“, eine fremde Person, die die roemischen Sprache nicht beherrscht oder ein Person die ungepflegt aussieht. Das Berbervolk bevorzugt jedoch den Namen „Amazigh“, was „Freier Mann“ bedeutet und gelten als die ersten Bewohner Nordafrikas.

    In Marokko stellen die Berber die mehrheit der Bevölkerung dar, Dank der jetzigen Koenig, Mohamed 6, im Jahr 2011 erfolgt die Anerkennung der Berbersprache als Amtssprache in der Verfassung. Auf dieser Weise erlangt die gesamte Berberkultur in Marokko Anerkennung , die Berberflagge, besteht aus drei horizontalen Streifen, die das Meer mit Blau, Grün für den Atlass und Gelb für die Wüste, mit dem Rot des Amazigh-Bluts, ein freier Mann wandert auf den drei farbigen Streifen. Die Sprache der Berber heisst Tifinagh und besteht aus 33 Symbole, die man in Buchstaben umgewandelt hat, Das Berber-Alphabet stammt  aus dem 6. Jahrhundert  v. Chr, sie wird in den marokkanischen Schulen optional gelehrt. Marokkos neue Verfassung aus dem Jahr 2011, erkennt Berberisch als zweite Sprache des Königreichs an. Was die Berber-Unterdialekte betrifft, so gibt es in Marokko hauptsächlich vier:

    • Tarifit, der hauptsächlich im Norden, von Tanger bis Nador in der Rif-Gebierge gesprochen wird.
    • Tachelhit wird im Südwesten von Essaouira bis Sidi Ifni im West-Atlas am n’Tichka-Pass
    • Tamazight ist der am weitesten verbreitete Dialekt, er ist in ganz Marokko und bis in die Wüste bekannt.
    • Zayane wird meistens in der mittleren Atlass gesprochen.

    viele Amazigh-Frauen kennen kein marokkanisches Arabisch (Darija) und können auch das Amazigh-Alphabet nicht beherrschen, Sie haben jedoch schon immer andere Kommunikationsmittel entwickelt, darunter die berühmten, sehr symbolischen Berberzeichen (Berber-Alphabet) die wir auf vielen Kunsthandwerksarbeiten finden, Dies gilt für Tepische und Kelims, für Töpferwaren, für Innen- und Außenwanddekorationen, für Tätowierungen, für Schmuck, und für ihre traditionelle Kleidung, Zu dieser Zeit verfügten die Berber über eine solche verschlüsselte Sprache mit Zeichen und Symbole die vor allem ihre Intimität bewahren, und dies war insbesondere bei jungen Mädchen der Fall, die nach ihrer Heirat ihr Heimatdorf verließen und sich dann durch die Kelims-Webereien mit ihrer Mutter kommunizieren konnten.

    Was die Kultur und Traditionen der Berber betrifft, so sind sie in Marokko immer sehr präsent geblieben, was wir bei ganz besonderen Ereignissen wie Hochzeiten, Geburten, Beschneidungen, religiösen Festen, aber auch im täglichen Leben sehen. In den südlichen Städten tragen Frauen immer noch traditionelle-Berber  Kleidung, Traditionelle Lieder und alle marokkanischen Kunsthandwerke zeigen uns die Vielfalt dieser Berberkultur und ihrer Tradition. Berber-Handwerkskunst nimmt einen wichtigen Platz im Alltag der Berber ein, wie Töpferwaren, Teppiche – und Kelims-webereien, Metall- und Silberarbeiten Berber-Schmuck, und viele andere Objekte.  Die Berberkultur verdient großes Interesse, auch wenn es immer noch Geheimnisse gibt, es ist eine Kultur, die das Know-how der Vorfahren hervorhebt.

    Die Kultur des Berbervolkes in Marokko und all ihre mediterranen, afrikanischen, orientalischen, europäischen und internationalen Einflüsse zeichnen sich im Königreich Marokko besonders durch  eine sehr Starke Verbindung zur Erde, eine grosse Relation zum Heiligen, große Freundlichkeit und herzliche Gastfreundschaft, und ein tolles Gemeinschaftsgefühl.